Deutsche Immobilien und Mietnomaden

26. Oktober 2014 | schiffdirk

Mietnomaden wünscht sich kein Vermieter. Die Miete wird einfach nicht bezahlt, die Wohnung verwüstet und dazu sind sie sehr schwierig aus der Wohnung zu bekommen. Solch eine Person aus der Wohnung raus zu klagen kann sehr teuer werden. Die Medien berichten häufig über Härtefälle von Mietnomaden, die eine Immobilie längere Zeit bewohnen, ohne Miete zu entrichten. Einer Studie des Bundesbauministeriums zur Folge liegen in Deutschland keine sehr großen Probleme mit Mietnomaden vor, d.h. diese Probleme häufen sich nicht so stark wie in anderen Ländern. Viele Vermieter vergeben ihre Immobilie an Menschen, die sich mit einem guten Auftreten präsentieren, ohne weitere Unterlagen anzufordern. Wenn der Mietvertrag unterschrieben ist und der Schlüssel sich in Händen des Mietnomaden befindet, ist es zu spät. Deshalb wird empfohlen diverse Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen. Was kann ich tun um dem Problem zu entgehen? Verschiedene Unterlagen sollten sorgfältig verlangt werden. Dazu gehören Selbstauskunft,  Schufaauskunft, Gehaltsnachweise, Daten des Vormieters, Ausweiskopie und bei Antritt einer neuen Tätigkeit parallel mit dem Einzug ein Arbeitsvertrag. Wichtig ist auch, dass man den Vormieter befragt oder überprüft, ob die Person wirklich dort arbeitet, so wie es in der Selbstauskunft angegeben wurde. Um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen, ist es sinnvoll einen Immobilienmakler mit der Vermietung seiner Immobilien zu betrauen. Dies ist zwar keine Garantie dafür, dass kein Mietnomade einzieht, aber in der Regel ist es eine große Erleichterung für den Vermieter. In den letzten fünf Jahren soll es in ganz Deutschland nur 200 Mietnomadenfälle gegeben haben. Dies wurde im Auftrag des Bundesbauministeriums untersucht.

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