Die Fallstricke beim Immobilienerwerb

26. August 2011 | schiffdirk


Die momentane Eurokrise veranlasst immer mehr Investoren dazu, ihr Geld in Wert erhaltende Immobilien anzulegen. Dies mag sinnvoll sein. Da dabei aber auch viele Fallstricke lauern, gilt es beim Immobilienerwerb einiges zu beachten, um wirklich am Ende eine lohnende Investition tätigen zu können.

Das Kriterium der Werthaltigkeit beim Immobilienerwerb

So kommt es insbesondere auch darauf an, dem Kriterium der Werthaltigkeit Rechnung zu tragen. In diesem Zusammenhang, ist die Neigung vieler Häuslebauern, an gerade besonders beliebten Standorten eine Immobilie zu kaufen, ein zweischneidiges Schwert. An diesen gerade besonders begehrten Standorten ist das Preisniveau nämlich bereits oft sehr überteuert, ein kurzer Blick in Immobilienverzeichnisse wie Immonet genügt um dies festzustellen, und die Gefahr eines massiven Preissturzes deshalb besonders hoch. Eventuell könnte es deshalb Sinn machen, antizyklisch einen Immobilienerwerb dort vorzunehmen, wo auf Grundlage besonderer Faktoren, wie etwa einer vorübergehenden Wirtschaftskrise eine erkennbare Unterbewertung des Immobilienmarktes vorliegt. In diesem Zusammenhang, ist auch zu beachten, dass die Geschmäcker sich schnell ändern können, und Wohngegenden, die heute als attraktiv erscheinen, zukünftig schon wieder als unattraktiv gelten können. Mit allen daraus resultierenden Folgen für den Wert der eigenen Immobilie. Auch ist es oft schwierig bei einer Bestandsimmobilie wertmindernde Baumängel oder Abnutzungen zu erkennen. Eine genaue Analyse solcher Faktoren -wie auch eine Bewertung des Marktwertes der Immobilie ganz generell- durch einen Fachmann (oder Fachfrau) ist deshalb vor dem Immobilienerwerb absolut unerlässlich. Abschließend muss auch eingehend durchgerechnet werden, ob die ersehnte Traumimmobilie finanziell zu einem passt. Wer sich übernimmt, läuft schnell Gefahr, dass sein Haus zwangsversteigert wird. Die damit verbundenen finanziellen Verluste sind für gewöhnlich katastrophal.

Das Kriterium der Ökologie beim Immobilienerwerb

Die Bedeutung der Ökologie beim Immobilienerwerb wird schnell unterschätzt. Gleichwohl ist dieser Aspekt von hoher Bedeutung. Ein Haus in Passivbauweise beispielsweise, senkt den Energieverbrauch, und entlastet so -langfristig gesehen- die Haushaltskasse. Angesichts explodierender Energiepreise, wird dieser Aspekt immer wichtiger. Zudem muss jedem klar sein, dass nur bei einer intakten Umwelt, die Lebensqualität und der Wohnspass in den eigenen vier Wänden auch in 20-30 Jahren noch gewahrt bleiben.

 

Kategorie:  Allgemein

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