Die offenen Immobilienfonds sind in Gefahr

23. Oktober 2014 | schiffdirk

Aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise ist es für Betreiber einer gewerblichen Immobilien immer schwieriger neue Mieter zu gewinnen und für die Betreiber noch schwerer ist das Durchsetzen einer Mieterhöhung. Betreiber, welche ihre Mieter auf lange Sicht gebunden haben sind noch auf der sicheren Seite.

Dieses Jahr wird für viele Fonds das Entscheidungsjahr sein.  In den kommenden Jahren laufen so einige Mietverträge aus dem Bereich der offenen Fonds aus. Bei der „Hansa Immobilia2 wird dies am häufigsten der Fall sein. Bei ihr liegt die Quote bei 69,9 Prozent. Für die Gesellschaft bedeutet das neue Mieter zu finden, was sich aber aufgrund der Investitionsscheu schwierig gestaltet. Wenngleich Unternehmen auch Büros brauchen, stehen doch bereits viele leer. Die Auswahl derer ist bereits jetzt schon sehr groß und auf der Gegenseite die Auswahl von Mietern recht gering.

Die nächste Pleiteweile im Bereich der offenen Immobilienfonds könnte so bevor stehen. Die Gesellschaft fand heraus, dass verstärkt die Anteile von den institutionellen Investoren zurück  gegeben werden möchten was bei jedem dritten der Fall ist. Die Gesellschaften wären dann gezwungen Immobilien zu verkaufen was sich wiederrum negativ auf die Rendite auswirkt da ein Verkauf von Immobilien unter Zeitdruck zu einer Senkung der Preise führen kann. Die Fonds leben grossteils vom Geldfluss der institutionellen Investoren. Steigt die Branche aber aus kann es sein, dass sie die neuen Investoren zurückhalten. Durch diesen Kreislauf sind die offenen Immobilienfonds aber erst in Not geraten. Es fehlte die Liquidität, weil zu viele Investoren ihre Anteile zurückgeben wollen. 

Kategorie:  News

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