In Spanien gibt es billige Immobilien

23. Oktober 2014 | schiffdirk

 

In Spanien gibt es Probleme am Immobilienmarkt. Instituten müssen sich zwangsweise von ihren Objekten trenne. Die Rabatte gehen in eine Höhe von bis zu 70 Prozent. Viele Ausländer kaufen zu den extrem günstigen Preisen.

Schnäppchenpreise wünscht sich jeder Immobilienanleger. Doch wer möchte die spanischen Immobilien haben? Die Sparkasse Cajamar an der Costa del Sol vermarktet die Wohnungen. Luxuswohnungen werden verkauft. Ein Zwei-Zimmer-Apartment war zum einem Preis von 400.000 Euro erhältlich in einer Anlage Mirador de Benalmádena in der Nähe von Málaga. Meerblick und Pool mit großem Garten war inklusive. Heute liegt der Preis dafür nur noch bei 250.000 Euro und 30 Prozent Rabatt gehen noch runter. Der spanische Immobilienmakler Joaquin Luque erklärt, dass die Angebote von Interessenten geprüft werden, aber dennoch die Hälfte leer steht. Bauunternehmer können ihre Kredite nicht mehr bedienen. In Spanien kann man bereits von einer platzenden Immobilienblase sprechen.

Feriensiedlungen gingen an die Banken. Die Kreditinstitute müssen nun selbst zügig verkaufen. Bist zu 70 Prozent werden den potentiellen Käufern geboten. Die Preise haben ihren Tiefstpunkt immer noch nicht erreicht. Die spanischen Banken haben bereits 100 Milliarden von der EU als Unterstützung erhalten. Die Santander Bank kündigte an, dass alle maroden Immobilien abgestoßen werden. Die Santander Bank ist Spaniens größte Bank.

Kategorie:  News

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