Tarife in der privaten Krankenversicherung

12. Juli 2011 | schiffdirk

 

In der privaten Krankenversicherung unterscheiden sich die Tarife grundsätzlich nach Kompakt-Tarifen und Modul-Tarifen. In den Modul-Tarifen sind die PKV Tarife frei wählbar, in den Kompakt-tarifen hingegen kommen fertige Tarifpakete zum Einsatz.

Modultarife private Krankenversicherung

PKV

Bei den Modultarifen können die gewünschten Leistungen aus einem relativ breiten Spektrum selbst zusammengestellt werden. Für ambulante, zahnärztliche und stationäre Behandlungen stehen jeweils verschiedene Tarife zur Verfügung, die dann am Schluss zu einem großen Tarifpaket geschnürt werden. Hier hat der Versicherte die große Auswahl, es stehen günstige, mittlere und teure Tarife zur Auswahl. Angefangen bei der Grundabsicherung bis hin zur Spitzenleistungen ist alles frei wählbar.

Kompakttarife private Krankenversicherung

Bei den Kompakttarifen in der privaten Krankenversicherung sind alle Leistungen bereits fest in verschiedenen Paketen vorgegeben. Es kann lediglich ein Tarifpaket ausgewählt werden, nicht aber die einzelnen Leistungen. Dafür sind die Kompakttarife häufig um einiges günstiger als die Modultarife. Allerdings müssen dafür auch häufig Leistungseinschränkungen in Kauf genommen werden.

Tagegeld-Versicherung gegen Verdienstausfall

Neben den 3 Tarifbereichen „ambulante, stationäre und zahnärztliche Leistungen“ kommt noch ein Zuschlag von 10 Prozent dazu. Optional ist noch der Abschluss einer Versicherung für Tagegelder bei Verdienstausfall. Sollte es krankheitsbedingt für eine längere Zeit zu einer Arbeitsunfähigkeit kommen, so zahlt die Krankenkasse nach Ablauf der Karenzzeit ein festes Tagegeld in vorher festgelegter Höhe. Für eine Zahlung des Tagegeldes muss die Arbeitsunfähigkeit durch einen Arzt attestiert werden.

Kategorie:  Allgemein
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